Cajon 20 Prozent

Im Blasinstrumentenbau gibt es Tüftler und Bastler, die beständig an möglichen Verbesserungen feilen. Stets und ruhelos auf der Suche nach dem perfekten Klang. Die Idee zu »lefreQue« klingt so einfach wie logisch. Als »Klangbrücke« soll sie ein Blasinstrument besser klingen lassen.

Zwei einfache dünne Scheibchen Metall für mehr Klang, mehr Klangfarbe und mehr Emotion? Eigentlich unglaublich. Hokuspokus? Und auch verständlich, dass die Skepsis groß ist.

Doch so funktionierts: Ein Set von »lefreQue« besteht aus einem Doppelpack gewölbter Scheiben. Diese werden übereinander gelegt und von zwei Silikonringen am Instrument gehalten. Dabei ist lediglich die untere Scheibe, die direkt am Instrument anliegt, die eigentliche Klangbrücke. Mit der zweiten Scheibe, die durch die eingeprägten Noppen nur leicht auf der ersten aufliegt, sollen die vibrationsdämmenden Eigenschaften der Silikonringe ausgeschaltet werden. Die obere Scheibe bekommt also die Dämpfung der Ringe ab. Wäre ja auch unlogisch, den einen Klangbruch mit dem nächsten auszuschalten...

Die LefreQue-Klangbrücke beseitigt die Widerstände, die an den Verbindungen eines Blasinstruments (egal ob Holz- oder Blechblasinstrument) entstehen (wie ein Bypass bei Herzproblemen oder ein Blitzableiter). Der größte Widerstand tritt bei der ersten Verbindung auf (Mundstück zum Instrument). Das Schlimmste ist, dass jeder Widerstand frequenzabhängig ist. Das bedeutet, dass tiefe Frequenzen (die Grundwelle) schneller durch die Verbindung transportiert werden als die höheren Frequenzen (die Obertöne). Wenn die Obertöne an Geschwindigkeit verlieren, legen sie in derselben Zeit weniger Weg zurück, weshalb die Wellen kürzer werden und in der Tonhöhe steigen. Das macht die Intonation eines Tones unrein. Indem man den Tönen einen Weg mit weniger Widerstand anbietet, verschwindet diese Verunreinigung in den Obertönen. Die Intonation ist daher viel stabiler, Sie können sich viel besser hören, und Legato, Artikulation und Intervalle sind viel klarer und glatter. Dadurch wird das ganze Instrument einfacher und reiner zu spielen. Die gesamte Röhre des Instruments wird sich wie ein Klangkörper verhalten. Normalerweise geht Klang eines Blasinstrumentes immer in Richtung Schallbecher. Da durch lefreQue das komplette Instrument schwingt, wird der Klang nun gleichmäßig in alle Richtungen projiziert. Auch die dynamische Bandbreite vergrößert sich dadurch.

Wie so vieles, kommt es auch beim »lefreQue« auf den eigenen Geschmack an. Ein neues Instrument wird vor dem Kauf ausprobiert, ebenso ist es notwendig die neue Klangbrücke auszuprobieren. Jedes der verschiedenen Materialien, von Messing, Silber bis zu massivem Gold, überträgt die Frequenzen anders. Finde auch du deine passende Klangbrücke.

Wir helfen dir dabei.